Zufall? Wahrscheinlich nicht!

05.02.2026

Ich arbeite intensiv an kreativen Projekten, die meine Vision zum Leben erwecken.
Manchmal sind es große Schritte, manchmal nur kleine Bewegungen, aber sie alle bringen mich näher an das Leben, das ich gestalten möchte. Heute, an meinem Ordnungstag, ist mir ein Impuls in die Hände gefallen, den ich fast vergessen hatte: ein kleines Gedicht, ein Zevenaar, das ich vor einiger Zeit geschrieben habe.

Es war Teil eines Mindset‑Makeovers, einer Sammlung von Journaling‑Techniken, die helfen sollen, das eigene Denken zu klären und zu weiten. Als ich die Seiten heute wieder in der Hand hielt, hat mich etwas berührt. Dieses Zevenaar war nicht einfach nur eine Übung. Es war ein Moment, in dem ich mich selbst gespürt habe – meine Farben, meine Sehnsucht, meine Vision.Und ich möchte diesen Impuls heute mit euch teilen.

Was ein Zevenaar ist

Ein Zevenaar ist ein kleines, siebenzelliges Gedicht.
Es folgt einer Struktur – aber es lebt von Freiheit.
Es ist ein poetischer Raum, in dem Innenwelt und Außenwelt sich berühren.

Die Grundform ist einfach:

  • ein Ort
  • ein Ich in Bewegung
  • eine Frage oder ein Vergleich
  • ein Detail
  • eine genauere Beschreibung
  • Wiederholung des Ortes
  • Wiederholung der Bewegung

Doch das Entscheidende ist nicht die Form.
Das Entscheidende ist, was in uns passiert, wenn wir schreiben.

Ein Zevenaar zwingt uns nicht, etwas zu „lösen“.
Es lädt uns ein, etwas zu fühlen.

Es ist ein Moment der Selbstbegegnung.


Ein kleiner Fund, der mich an meine eigene Vision erinnerte

Ein Zevenaar entsteht nicht im Kopf.
Es entsteht im Übergang – zwischen Atemzügen, zwischen Gedanken, zwischen zwei Lebensphasen.Man beginnt mit einem Ort.
Nicht unbedingt einem geografischen Ort, sondern einem inneren Raum:

  • ein stiller Morgen
  • ein unaufgeräumtes Wohnzimmer
  • ein Waldweg
  • ein Gefühl im Brustbein
  • ein Gedanke, der sich nicht festhalten lässt

Von dort aus entwickelt sich das Gedicht fast von selbst.
Es ist wie ein leiser Faden, der sich durch die Zeilen zieht und uns zeigt, was in uns gerade lebendig ist.


Lerne mit mir, was ein Zevenaar über unser Leben offenbart

Ein Zevenaar ist klein – aber es öffnet große Türen.

1. Es zeigt uns, wo wir gerade stehen.

Der Ort der ersten Zeile ist oft ehrlicher als jeder Gedanke.

2. Es bringt uns in Bewegung.

Die zweite Zeile erinnert uns daran, dass wir nicht feststecken – wir handeln, wir gestalten.

3. Es öffnet Fragen statt Antworten zu erzwingen.

Die dritte Zeile macht uns weich.
Sie erlaubt Unsicherheit.
Sie erlaubt Übergang.

4. Es schärft unseren Blick.

Das Detail zeigt uns, was wir sonst übersehen.

5. Es vertieft unsere Wahrnehmung.

Die fünfte Zeile macht das Unsichtbare sichtbar.

6. Es schließt den Kreis.

Die Wiederholung am Ende bringt uns zurück – aber verändert.
Wir sind nicht mehr dieselben wie in Zeile eins.

Warum ich diesen Impuls heute teile

Weil ich selbst gerade in einer Übergangsphase bin. Weil ich spüre, wie wichtig es ist, kleine Inseln der Klarheit zu schaffen. Weil ich weiß, dass viele von euch ebenfalls zwischen zwei Welten stehen: zwischen dem Alten, das nicht mehr passt, und dem Neuen, das noch nicht greifbar ist. Ein Zevenaar ist eine Zeitinsel. Ein Moment, in dem wir uns selbst zuhören. Ein kleiner, poetischer Schritt in Richtung Zukunft.


Und vielleicht ist genau heute der richtige Tag, um euer eigenes Zevenaar zu schreiben. 

Hier könntest du dich kurz vorstellen und erklären, was du tust. Was macht dich besonders, und wie kannst du deinen Kunden helfen? Das muss gar nicht lang sein. Eigentlich ist es sogar eine gute Idee, den Text möglichst kurz zu halten, weil die meisten Leute nicht viel auf Bildschirmen lesen möchten.